GTD I: Getting things done

Posted: 30. Dezember 2011 in Projektmanagement, think

„Getting Things Done“ ist eine Methodik zur Selbstorganisation mit dem Ziel produktiver und gelassener die Arbeit zu verrichten. Der Kern hierbei ist einen freien Kopf zu bekommen und alle Aufgaben und Projekte in Listen zu verwalten. Hierzu schlägt David Allan 5 Schritte vor in der die Arbeit organisiert werden sollte:

  1. Sammeln der Dinge die einen beschäftigen
  2. Entscheiden was diese Informationen bedeuten und was mit diesen Informationen zu tun ist
  3. Organisieren der Ergebnisse…
  4. und Bewerten der Entscheidungsalternativen.
  5. Umsetzen /Abarbeiten
Der Prozess lässt sich wie folgt dar stellen:
Jetzt mal praktisch. Ich verwende für Listen „Google Tasks“ und als Kalender den „Google Calendar“. Ich habe nun folgende Listen angelegt:
  1. Next Actions
  2. Projects
  3. Waiting
  4. Someday/Maybe

Weiterhin habe ich für die wichtigen Projekte eigene Listen. Wie ich mein Wissen ablegen (File; Reference) werde ist mir noch nicht so ganz klar. Ich werde es posten wenn es so weit ist.

Ach ja dieses Buch lese ich gerade: „Gettings things done – The art of stress-free productivity“ von David Allen.

Die Planung und Durchführung von komplexen Softwareprojekten ist gar nicht so einfach. In der Realität sind zu Projektbeginn folgende Punkte meist unklar:

  • Was ist wirklich zu tun?
  • Was erwartet der Kunde (oft weis das der Kunde selbst nicht)?
  • Wie lange wird das Projekt dauern?
  • Welche Hindernisse (technisch, organisatorisch, Abhängigkeiten,…) wird es geben?
  • Wie teuer wird das ganze wirklich?

Trotzdem werden SW-Projekte meist zu einem Festpreis verkauft. Um den Preis zu kallkulieren schätzt man so PI mal Daumen die erwarteten Aufwände, multipliziert das mit dem Stundensatz und macht dann einen Risikozuschlag. Hieraus errechnet sich dann der Festpreis. Danach wird dann ein Pflichtenheft geschrieben in dem die zu diesem Zeitpunkt bekannten Anforderungen niedergeschrieben werden.

Das Ergebnis ist dass ein Großteil der Projekte nicht „In Time“, „In Budget“ und „In Quality“ abgeschlossen werden. Das Problem liegt im System. Die Planung sehr großer Vorhaben ist meist sehr ungenau. Warum das ganze nicht in kleine Etappen unterteilen und dann sofort Feedback einholen. Das ist das Sytem von Scrum. Hier die Definition von Wikipedia:

Scrum (engl. „Gedränge“) ist ein Rahmenwerk (framework) zur Entwicklung komplexer Produkte, das derzeit vor allem in der Entwicklung von Software angewendet wird.

 Der Ansatz von Scrum ist empirisch, inkrementell und iterativ. Er beruht auf der Ansicht, dass die meisten modernen Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um durchgängig planbar zu sein. Scrum versucht, die Komplexität durch drei Prinzipien zu reduzieren:

  1. Transparenz: Der Fortschritt und die Hindernisse eines Projektes werden täglich und für alle sichtbar festgehalten.
  2. Überprüfung: In regelmäßigen Abständen werden Produktfunktionalitäten geliefert und beurteilt.
  3. Anpassung: Die Anforderungen an das Produkt werden nicht ein und für alle mal festgelegt, sondern nach jeder Lieferung neu bewertet und bei Bedarf angepasst.

Zum Einstieg in die Materie hier zwei interessante Ressourcen:

Folgendes Buch lese ich gerade: „Scrum – Agiles Projektmanagement erfolgreich einsetzen“ (Roman Pichler). Ich werde immer mal wieder berichten.

Frohe Weihnachten!

Posted: 23. Dezember 2011 in foto

Er & Ich

Posted: 24. Juli 2011 in think, worship

See you – Josh Wilson

Posted: 2. Februar 2011 in music, think

Dass diese beiden Qualitäten zusammenkommen findet man heute nicht so oft: Interessante, vielseitige Musik und wirklich ehrliche Texte.

Ein Beispiel hierfür ist Josh Wilson. Im Interview mit dem CCM Magazine (hier klicken – Seite 20) erzählt er ganz offen von seinen Zweifeln an Gott und was ihn durch schwierige Zeiten trägt. Sein „Auf und Ab“ mit Gott packt er in seine Songs. „See you“ aus seinem gleichnamigen aktuelle Album ist (laut Interview) ein gutes Beispiel dafür. Der Song endet mit:

„Even when the answers don’t come easily. Even when I can’t see you, I still know you’re here.“

Musikalisch verspricht das Album auch so einiges. Wilson beherrscht fast 20 Instrumente. Neben den Klassikern wie Klavier, Schlagzeug und Gitarre zählt auch Exoten wie Hackbrett oder Akkordeon dazu.

So genug geschrieben…unten noch ein Video eines Songs des aktuellen Albums und die „story behind“. Jetzt schnell das Album bestellen. Downloaden oder noch eine Woche warten und ein echtes Album in den Händen halten? Das ist jetzt die Frage.

Vom sein

Posted: 15. Januar 2011 in music, think

Super Song…auf den Text achten und nicht nur auf die Bilder…

deutsche Lobpreislieder

Posted: 7. August 2010 in church, music, worship

…vor einigen Jahren habe ich mal einen Artikel mit dem Titel geschrieben…heute würde ich ihn wohl deutsche Worship-Songs oder deutsche Anbetungslieder nennen…wie auch immer….der Artikel „deutsche Lobpreislieder“ hat mit Abstand die meisten Klicks…deshalb nun wieder einer:

Ich poste her mal welche deutschen Songs wir in der letzten Zeit gespielt haben…vielleicht ist es für den einen oder den anderen eine Anregung:

Und hier noch ein paar Songs dir wir wohl bald angehen werden:

  • Niemals tiefer (Christus-Treff Marburg)
  • Wie du mich siehst (Christus-Treff Marburg)
  • Dennoch (Christus-Treff Marburg)
  • Niemals fern (Christus-Treff Marburg)
  • …eigene Songs???…

Heute morgen fiel mir das Buch „Lobpreis ist wie Popcorn“ in die Hand ich hab ein bisschen darin geblättert und mich gefragt ob ich es lesen, verbrennen oder es bei amazon verkaufen sollte. Ich habe nix davon gemacht und statt dessen ein anderes Buch zur Hand genommen. Ich habe vor 2 Jahren begonnen es zu lesen aber nur 2 Kapitel geschafft. Es geht um das Buch „Emerging Worship: Creating Worship Gatherings for New Generations„. Die Zusammenfassungen von damals findest du hier und hier.

Im dritten Kapitel geht es um den Stellenwert von „Sonntagsgottesdiensten“ in Gemeinden. Dan Kimball betont dass er einerseits diese Gottesdienste sehr mag andererseits warnt er ihnen einen zu großen Stellenwert in der Gemeinde zu geben. Manche Kirchen definieren sich ausschließlich durch die Qualität des Gottesdienstes am Wochenende.

Zunächst wagt Kimball eine Definition von Kirche…also was Kirche ist und was Kirche nicht ist:

Kimball warnt davor die Hauptenergie in eine Veranstaltung zu stecken und gleichzeitig zu wissen dass andere Dinge dem Ziel „Menschen zu Jüngern“ zu „machen“ viel mehr dienen würden. Die Zentrierung einer Veranstaltung die vor allem aus „Ein-Weg-Kommunikation“ besteht birgt das Risiko ein „Konsum-Christentum“ zu bestärken.

Hier noch 2 anschauliche Grafiken wie Kirchen aussehen die den „Wochenend-Gottesdienst“ als Zentrum haben und im Gegensatz hierzu wie Kirchen strukturiert sind ihr Zentrum darin haben „Menschen zu Jüngern zu machen“.


Unser nächster mosaiX (Godi für die CC-(Mitarbeiter)) fällt terminlich genau auf das WM-Achtelfinale 1.Gruppe D gegen 2. Gruppe C. Wir hoffen mal mit deutscher Beteiligung. Dann wird das Spiel auf jeden Fall im mosaiX gezeigt.

Welchen Flyer wir nehmen wissen wir noch nicht. Du kannst hier gerne deinen Favoriten küren:


mosaiX Mai

Posted: 30. April 2010 in church, worship